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Bayerischer Energiepreis für das Projekt „Neubau des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf“
Freitag, 21. Oktober 2016

Das Projekt „Schmuttertal-Gynasium Diedorf“, an dem das ZAE Bayern e.V. maßgeblich beteiligt ist, erhielt den Bayerischen Energiepreis 2016 in der Kategorie „Gebäude als Energiesystem/Gebäudekonzept“. Die Preisträgergemeinschaft Florian Nagler Architekten aus München und Hermann Kaufmann Architekten aus Schwarzach/Österreich nahmen zusammen mit dem Träger der Schule, dem Landkreis Augsburg, den Preis am 20.10.2016 in Nürnberg von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer, entgegen.

Für den von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Holzbau mit offenen Lernlandschaften in Plusenergiestandard übernahm das ZAE Bayern in der Konzept-, Planungs- und Bauphase die Aufgabe der Qualitätssicherung in den Schwerpunkten Gebäudetechnik, Raumkomfort und Gesamtkonzept. Seit der Inbetriebnahme im September 2015 führt das ZAE Bayern ein für drei Jahre geplantes Monitoring durch, bei dem Betriebsoptimierungen vor allem in Bezug auf Nutzungskomfort, Energieeffizienz und Betriebswirtschaftlichkeit und eine einjährige Evaluation vorgesehen sind. Andreas Robrecht, Projektleiter am ZAE Bayern, freute sich, dass damit auch die intensive Arbeit des gesamten integralen Planungsteams gewürdigt wird, betonte aber auch: „Bemerkenswert ist, dass auch die Schüler und Lehrer sehr zufrieden mit dem Gebäude sind, was ja keine Selbstverständlichkeit ist.“

Das Schmuttertal-Gymnasium ist im Plusenergiestandard gebaut und erzeugt mehr Energie, als es im Betrieb benötigt. Dies wird durch eine hoch dämmende und luftdichte Passivhausgebäudehülle, einer effizienten Anlagentechnik auf Basis eines Pelletkessels und einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erreicht. Die Wärme- und Kälteübergabe in die Klassenräume erfolgt über ein Rohrsystem im Estrich, dessen Speicherkapazität erhöht wurde. Die Zuluft gelangt als Quellluft in die Räume und sorgt so für ein angenehmes Raumklima und gleichbleibend gute Luftqualität. Eine 440 kWp Photovoltaikanlage erzeugt die notwendige Energie zur Erreichung des Plusenergiestandards.

Download: Pressemeldung und Bilder(ZIP)

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Als eine der führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der angewandten Energieforschung verbindet das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) exzellente Forschung mit exzellenter Umsetzung der Resultate in die wirtschaftliche Praxis. Hierzu bietet das ZAE seinen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft ein breites Leistungsspektrum an, das sich von messtechnischen Dienstleistungen über Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bis zu kompletten Innovationspaketen erstreckt.

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